Samstag, 21. Oktober 2017

22.05.2017 - KFZ Werkstatt brennt in Langwedel

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden wir am frühen Abend des 22.05.2017 um 19:42 alarmiert.

In Langwedel brannte eine KFZ-Werkstatt.

Die dunkle Rausäule konnten wir in Warder schon erkennen. Auf der Fahrt zum Einsatzort konnten wir dann die Explosion eines Gastanks beobachten.

Nach 5,5 Stunden konnten wir wieder einrücken. Unsere Kameraden sind alle unverletzt nach Hause gekommen.

Einsatzübersicht
Alarmierte Einsatzkräft Feuerwehr Langwedel
Feuerwehr Warder
Feuerwehr Dätgen
Feuerwehr Nortorf
Feuerwehr Blocksdorf
Feuerwehr Borgdorf-Seedorf
Feuerwehr Schülp b. Nortorf
Feuerwehr Timmaspe
Löschzug Gefahrgut
Rettungsdienst

Rettungshubschrauber
Polizei
THW
Versorger
Einsatzdauerfür FF Warder
5,5 Stunden
Stärke Feuerwehr Warder 22
Gesamtstärke ca. 150

 

 

 

Feuer vernichtet Kfz-Werkstatt und Wohngebäude

Beißender Qualm zog gestern Abend aus der brennenden Autowerkstatt an der Bordesholmer Straße in Langwedel. Mit ca. 100 Einsatzkräften rückten die Feuerwehren aus, wie Wehrführer und Einsatzleiter Philipp Schildt von der Feuerwehr Langwedel berichtete. Darunter war ein Messfahrzeug des LZG. Wegen der Rauchentwicklung wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Werkstattbesitzer hatte gegen 19:35 Uhr den Brand selbst gemeldet und noch erste Löschversuche unternommen.  Dabei wurden er und sein Sohn leicht verletzt. In der Folge erlitten vier weitere Personen unterschiedliche Verletzungen. Eine Feuerwehrfrau und ein Nachbar wurden durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht und wurden dort behandelt. Das Feuer breitete sich rasch aus und griff auf die beiden benachbarten Wohngebäude über. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannten die Werkstatt und die beiden Wohngebäude komplett aus. Die Löscharbeiten wurden durch weitere kleinere Explosionen erschwert. Die Wasserversorgung wurde von der nahegelegenen Au aufgebaut.  Der Brand wurde mit Vier B-Rohren und 10 C-Rohre bekämpft. Bei dem Einsatz wurde eine  Aufgrund des Zerstörungsgrades des Werkstattgebäudes und der Wohngebäude konnte die Brandbegehung bislang nur in sehr eingeschränktem Maße vollzogen werden. Die Brandstelle konnte aus Sicherheitsgründen nach wie vor nicht betreten werden.  Unter den Trümmern der Werkstatt sollen noch Acetylenflaschen gelagert sein. Dieser Bereich wird zurzeit noch mit zwei tragbaren Wasserwerfern gekühlt. Damit bleibt die Brandursache weiter unklar.

Text und Bilder: Presseteam KFV

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