Samstag, 21. Oktober 2017

Was wird eigentlich beim monatlichen Dienst geleistet?

Immer am 1. Mittwoch im Monat treffen sich um 19 Uhr alle Kameraden im Feuerwehrgerätehaus.
An diesen Tagen üben wir den Umgang mit unserem Equipment, um im Notfall auch alles bedienen zu können.

Wenn Sie uns unterstützen wollen, kommen Sie doch einfach zu einem unserer Dienste, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Auf den folgenden Seiten stellen wir unsere Kameraden, den Vorstand, unsere Fahrzeuge, den Ausbildungsstand und unsere Schutzausrüstung vor.

Wenn Sie unsere Feuerwehr passiv unterstützen möchten, füllen Sie bitte das Aufnahmeformular aus, und lassen es unserem Wehrführer zukommen.

Vielen Dank!

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Funktion

Name

Kontakt

Gemeindewehrführer

BM Herbert Untiedt

Am Hammer
24646 Warder

Tel.: 04329/1531

stv. Gemeindewehrführerin

LM Nadine Sedat

 

Gruppenführer

LM Torben Heiser

 

Gerätewart

OLM Uwe Lackner

 

Kassenführer

HFM*** Stefan Feist

 

Schriftführer

HFM*** Stefan Feist

 

Sicherheitsbeauftragter

HFM*** Jan Kröger

 

Wer spielt mit?

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Gemeinde Warder bedanken!
Die Gemeinden sind Träger der freiwilligen Feuerwehren. Somit trägt die Gemeinde die Kosten der Wehr.

Das Verhältnis zwischen unserer Wehr und der Gemeinde Warder ist vorbildlich. Durch die tolle Zusammenarbeit wird es uns durch die Gemeinde ermöglicht u.a. jeden Kameraden mit einer hochwertigen, persönlichen Schutzausrüstung auszustatten.

Dass Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner oft in außergewöhnlichen Gefahrensituationen Hilfe leisten, ist für viele selbstverständlich. Diese Hilfe kann jedoch nur geleistet werden, wenn der Eigenschutz eines jeden Feuerwehrmannes erhalten werden kann.

Brandschutz

Unsere Brandschutzkleidung muss bei jedem Brandeinsatz eingesetzt werden. Diese besteht komplett aus Nomex III, einem Stoff der Temperaturen bis 1000 °C kurzzeitig aushält.
Die Kleidung muss für einen umfassenden Schutz alle Körperteile bedecken.

Atemschutz

Einige Kameraden tragen zusätzlich zur persönlichen Schutzausrüstung noch ein Atemschutzgerät.

 

Das Gerätehaus befindet sich in der Schulstaße 16

Von hier aus starten wir auch unsere Übungsabende.

 

Löschfahrzeug LF 8/6

Fahrzeugart:  Löschgruppenfahrzeug
Fahrzeugtyp:  LF 8/6
Funkrufname:  Florian 44/42/5
Besatzung:  1/8
Löschwassertank: 600 Liter
Schaummitteltank: 20 Liter
Atemschutzgeräte: 4 Stück

Tanklöschfahrzeug

Fahrzeugart:  Löschfahrzeug
Fahrzeugtyp:  Tanklöschfahrzeug
Funkrufname:  Florian 44/23/1
Löschwassertank: 2400 Liter

 
FF Uebungsabend27.04.2011 36 FF Uebungsabend27.04.2011 32

Nicht nur für die Feuerwehr notwendig und hilfreich.

Schlaufenstiche (im Sprachgebrauch: Knoten)

Die Schlaufenstiche ziehen sich beim Anziehen der Fangleine nicht fest auf den Gegenstand, sondern nur in dem geschlagenen Stich
(dem eigentlichen Knoten) zusammen, sodass der Gegenstand lose in der mit der Leine gebildeten Schlaufe sitzt.

Schotenstich

 

Der Schotenstich dient insbesondere zum Verbinden zweier
- auch verschieden starker - Leinen.

Kreuzknoten

 

Der Kreuzknoten findet Anwendung, wenn zwei Enden verknüpft werden oder zwei gleich starke Leinen miteinander verbunden werden sollen. Beide Enden müssen auf einer Seite liegen.

Pfahlstich

 

Weil er das Zusammenziehen des Brustkorbes verhindert, wird er hauptsächlich beim Retten und Sichern von Personen verwendet.

Schlingenstiche

Die Schlingenstiche ziehen sich beim Anziehen der Leine fest um den angeschlagenen Gegenstand, so dass der Gegenstand fest umschnürt wird. Sie sind daher zur Befestigung der Fangleine an Menschen und Tieren (Gefahr des Einschnürens der Luftwege, Nerven, Blutgefäße usw.) nicht geeignet.

Zimmermannsstich

 

Mit dem Zimmermannsstich wird die Arbeitsleine am Saugkorb und Fangleinen an Pfählen und Stämmen befestigt. Insbesondere wird er zum Hochziehen von Hölzern verwendet.

Doppelter Ankerstich

 

Der doppelte Ankerstich findet Verwendung beim Festlegen oder Anschlagen einer Last an einem Ring oder Bügel.

Mastwurf

 

Der Mastwurf kann gelegt und gebunden werden und dient zum Festlegen der Fangleine an einer Stange, einem Pfahl oder ähnlichem.

Nicht nur bei der Bundeswehr oder der Polizei, auch bei der Feuerwehr gibt es Dienstgrade.

Neue Feuerwehrmitglieder fangen als Anwärter an. Durch ständige Fortbildungen kann man weiter aufsteigen. So muss man z.B. Oberbrandmeister sein, um Wehrführer in Gemeinden bis 1000 Einwohner zu werden.

Hier ist eine Übersicht aller Dienstgrade:

 

Mitglied in der Jugendabteilung bzw. Eintritt als Aktiver

Feuerwehrmannanwärter

 
 

Truppmann-Lehrgang

Feuerwehrmann

 
 

Truppführer-Lehrgang oder Ausbildung in einer Sonderfunktion

Oberfeuerwehrmann

 
 

Truppführer-Lehrgang und Ausbildung in einer Sonderfunktion

Hauptfeuerwehrmann

 
 

Gruppenführer-Ausbildung oder Ausbildung
in 2 Sonderfunktionen und 15 Jahre aktive Dienstzeit

Löschmeister

 
 

Gruppenführer nach entsprechender Ausbildung oder Kreisausbilder best. Fachbereiche

Oberlöschmeister

 
 

Gewählter Zug- oder Wehrführer noch ohne entspr. Ausbildung oder stellv. Zugführer oder Kreisausbilder

Hauptlöschmeister

 
   

Erster Hauptlöschmeister

 
 

Zugführer oder stellv. Wehrführer einer Gemeinde bis 1000 Einwohner nach absolvierter Ausbildung oder Kreisfachwart-Ausbildung. Auch möglich ist die Verleihung des Dienstgrades Brandmeister/Feuerwehrarzt für approbierte Ärzte nach absolviertem Truppmann-Lehrgang und Beförderung zum Feuerwehrmann.

Brandmeister

 
 

Zugführer oder Wehrführer einer Gemeinde bis 1000 Einwohner nach absolvierter Ausbildung oder Stellv. Wehrführer einer Gemeinde zw. 1001 und 5000 Einwohner

Oberbrandmeister

 
 

Wehrführer einer Gemeinde zw. 1001 und 5000 Einwohner

Hauptbrandmeister

 
 

Wehrführer ab 20000 Einwohner oder Stellv. Kreisbrandmeister

Erster Hauptbrandmeister

 
   

Amtsbrandmeister
stellv. Kreisbrandmeister

 
 

Kreiswehrführer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes

Kreisbrandmeister

 

Die Dienstgrade „Feuerwehrmannanwärter“ bis „Löschmeister“ sind Mannschaftsdienstgrade. Feuerwehrangehörige können innerhalb dieser Dienstgrade vom jeweiligen Wehrführer aufgrund absolvierter Lehrgänge auf Kreisebene und weiterer erfüllter Voraussetzungen befördert werden.

Darüber hinaus gehende Beförderungen werden vom Stadt-/Kreiswehrführer vorgenommen. Diese Dienstgrade sind an eine Funktion gebunden, z. B. Gruppenführer, Zugführer, Wehrführer, Gemeindewehrführer, Kreis-Ausbilder und Kreis-Fachwarte etc. entsprechend der an der Landesfeuerwehrschule absolvierten Lehrgänge. Weiterhin ist die Beförderung in den Führungsdienstgraden abhängig von der Stadt-/Gemeindegröße oder auch Gruppenstärke der jeweiligen Wehr. Nach dem Ende der Wahl- oder Dienstzeit hat derjenige den Dienstgrad Löschmeister.

 

   

Wie setze ich einen Notruf ab?

Hier die golden 6 W’s

- Wo ist etwas geschehen

- Was ist geschehen?

- Wieviele verletzte Personen?

- Welche Art der Verletzung?

- Wer meldet den Notfall?

- Warten auf Rückfragen!

 

 

Die Feuerwehr hilft gerne!

Aber: Wir wollen nicht, dass Sie mit so einer Schlagzeile in der Zeitung stehen!

 

 

 Was sollte in keinem Haushalt bzw. Auto fehlen,
um ein Unglück zu vermeiden, oder einzudämmen?
 Rauchmelder  

Im Schlaf funktioniert der Riechsinn nicht. Daher kann ein Rauchmelder durch seinen schrillen Alarmton Leben retten.

Übrigens: Wer heute ein Haus baut muss Rauchmelder installieren. Ab 2010 müssen auch in Umbauten Rauchmelder installiert werden.

Und: Rauchmelder sind nicht teuer!

 Feuerlöscher   Mit Feuerlöschern können kleinere Brände meist selbst unter Kontrolle gebracht werden.
Verbandkasten In jedem Auto muss ein Verbandskasten mitgeführt werden.
Auch im Haushalt ist er nicht verkehrt.
Löschdecke Mit speziellen Löschdecken lassen sich Feuer ersticken.
Nothammer Mit dem Auto überschlagen? Keiner hilft und die Türen lassen sich nicht öffnen?
Einfach mit dem Nothammer die Scheiben einschlagen und den Gurt durchtrennen.

 

Wie war das eigentlich noch mal mit der Rettungsgasse?
Der Führerschein ist doch schon so lange her
...
   

Die Rettungsgasse ist der Fahrweg für Rettungskräfte auf mehrstreifigen Richtungsfahrbahnen. Die anderen Verkehrsteilnehmer sind verpflichtet, diese bei jedem Rückstau – insbesondere hinter einer Unfallstelle – zu schaffen

Die Rettungsgasse wird auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung immer zwischen dem äußerst linken und dem nächst folgenden Fahrstreifen gebildet. Das gilt sowohl für zwei-, drei- als auch für vierstreifige Straßen – und nicht nur auf Autobahnen. Sogar innerorts, wenn sich auf entsprechend ausgebauten Hauptverkehrsstraßen auf allen Fahrstreifen ein Stau gebildet hat und sich ein Fahrzeug mit Einsatzhorn nähert, wird es sich nach diesem Prinzip freie Bahn zu schaffen versuchen

Der Standstreifen wird von den Einsatzkräften eher ungern benutzt (weil oft nicht auf ganzer Länge ausgebaut und unvermutet durch liegen gebliebene Fahrzeuge blockiert), darf jedoch auch von den anderen Verkehrsteilnehmern in keinem Fall genutzt werden, was allerdings sehr oft aus Unwissenheit getan wird.

Die Bildung der Rettungsgasse ist für Deutschland in §11 Abs. 2 StVO geregelt. Wer die Rettungsgasse nicht vorschriftsmäßig bei stockendem Verkehr bildet, muss ein Verwarnungsgeld zahlen, da ordnungswidrig gemäß §§ 11, 49 StVO, § 24 StVG. Bei schwerwiegenden Behinderungen kommt unter Umständen eine strafrechtliche Verfolgung hinzu.

Quelle: www.wikipedia.de

 

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Warder

 

Im Mittelalter wird in jedem Dorf neben dem Bauernvogt ein Brandaufseher gewählt. Er hat die Schäden zu begutachten und darauf zu achten, dass in jedem Haus eine Leiter, ein Nothaken und zwei Wassereimer aus hartem Leder bereit gestellt sind. Er ist für die Brandbekämpfung verantwortlich.

 

Seit 1650 gibt es die Brandgilden. Ihnen kann man beitreten und erhält im Schadensfall eine Entschädigung. Sie reicht meist nicht aus, um den Brandschaden zu decken. Das führt dazu, dass sich die Hauseigentümer in verschiedenen Brandkassen “versichern” lassen.

 

Ab 1742 werden die gemeinnützigen Amtbrandkassen gegründet.
1570 brennt bei einem Großfeuer in Nortorf das Pastorat des bekannten Pastors Meigerius aus. Alle Kirchenbücher verbrennen.
Erst 1812 erwirbt Nortorf eine Feuerwehrspritze.

 

Bei einem Löscheinsatz in Langwedel 1877 ist auch eine Spritze aus Warder angerückt. Sie wird vom Klostervogt zurückgeschickt, da nach seiner Meinung der Brand schon unter Kontrolle ist. Das ist bitter, da nur der Brandeinsatz selbst oder die Löschhilfe mit Geld belohnt wird. (W. Sarnow)

 

1882 muss die Gemeinde die Reinigung der Spritze mit 5 Goldmark bezahlen. Eine weitere Protokollaussage bestätigt, dass im Jahre 1925 ein Feuerlöschbrunnen gebaut werden sollte. Daraus geht klar hervor, dass die Feuerwehr schon über 100 Jahre existiert hat. Sie ist aber nicht “freiwillig”

 

Das Gründungsdatum der “Freiwilligen Feuerwehr Warder” kann genau auf den 01. Mai 1933 festgelegt werden.
Bis 1946 muss sich die Feuerwehr mit einer Handspritze begnügen. Dann kann endlich eine Motorspritze angeschafft werden. 1949 kommen verschiedene Schläuche und ein Anhänger hinzu. 1955 ist die Spritze defekt. Sie kann aus finanziellen Gründen nicht repariert werden.

 

1956 wird eine Magirus-Spritze angeschafft. 1959 erhält die Feuerwehr Warder, mit finanzieller Unterstützung von Franz Weinert (3.000 DM) einen VW Bus.

 

1974 muss wegen der Anschaffung eines neuen, größeren Löschwagens ein neues Gerätehaus gebaut werden. Es entsteht auf dem ehemaligen Schulplatz in der Schulstraße. Die Gemeinde stellt dazu 82.000 DM zur Verfügung.

 

1981 kann ein gebrauchter Tanklöschwagen angeschafft werden.

 

1983 feiern 40 aktive Mitglieder der “Freiwilligen Feuerwehr Warder” den 50. Gründungstag. Wehrführer Klaus Untiedt nimmt das “silberne Beil” als Leistungswertung und zur Ehrung aller aktiven Mitglieder entgegen.

 

Eine Feuersirene wird auf das Haus von Rudolf Kaack installiert.

 

1991 am 31.08. wurde der An- und Ausbau des Feuerwehrgerätehauses gefeiert. Gleichzeitig wurde die von Franz Weinert gestiftete Standarte eingeweiht.

 

1999 In dem Ferienhausgebiet “Am Hammer” brannte am 20.12. ein Haus vollständig nieder. Der Sachschaden betrug 170.000 DM.

 

2001 wird der freiwilligen Feuerwehr Warder in einer Feststunde der Feuerlöschwagen LF8/6 übergeben. Sein Wassertank fasst 600l.
Er kostete 280.000 DM.

 

2002 Großbrand in Warder. In der Nacht vom 18. auf den 19.12.2002 brannte in der Dorfmitte ein ehemaliger Bauernhof nieder. Dieser Hof bestand aus 10 Wohnungen und einer Heilpraktikerpraxis. Der Sachschaden betrug hier etwa 1 Million Euro. Wesentlich schlimmer ist aber, dass ein Mann bei dem Brand ums Leben kam.

 

2007 Wieder ein Großeinsatz für die Warderaner Feuerwehr. Am Morgen des 17.12.2007 brannte der Assmus komplett nieder. Schuld für dieses Unglück ist ein defekter Wäschetrockner. Der Sachschaden betrug mehrere 100.000 Euro. Im September 2008 konnte der Assmus an gleicher Stelle neu eröffnen.

 

2008 wurde die Freiwillige Feuerwehr Warder 75 Jahre alt. Am 13.09. wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung  ein “Tag der offenen Tür” veranstaltet.

 

2010 An einem Tag im August wurden wir insgesamt 3 mal gebraucht. 2 mal mussten wir ein Haus in der Dorfstr. löschen. Es konnte nicht gerettet werden.
Heute steht an der gleichen Stelle ein neues Haus

 

2013 feierten wir unseren 80. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür

 

2013 erhielten wir den ersten Stern bei der Leistungsbewertung “Roter Hahn”

 

2015 trat der bisherige Wehrführer Hans Hermann Bracker nach 24 Jahren als Wehrführer nicht erneut zur Wahl an. Sein Nachfolger wurde Herbert Untiedt.

 

Wehrführer:
1933 - 1948 Fritz Maschmann
1945 - 1947 Hans Struck
1948 - 1952 Max Ott
1952 - 1956 H. Untiedt
1956 - 1960 Max Ott
1960 - 1968 Klaus Jöhnk
1968 - 1984 Claus Untiedt
1984 - 1990 Eggert Ott
1990 - 2015 Hans Hermann Bracker
2015 -          Herbert Untiedt

 

Die Feuerwehr leistet seit ihrer Gründung einen ganz wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben der Gemeinde. Nicht nur der Feuerwehrball im März eines jeden Jahres, sondern auch die vielen Ausflüge tragen zur Gemeinsamkeit des dörflichen Lebens bei. Ohne sie können die zahlreichen festlichen Anlässe in ihrer Vor- und Nachbereitung gar nicht stattfinden. (z.B. 1. Mai oder Dorffest)