Samstag, 21. Oktober 2017

Dienstgrade

Nicht nur bei der Bundeswehr oder der Polizei, auch bei der Feuerwehr gibt es Dienstgrade.

Neue Feuerwehrmitglieder fangen als Anwärter an. Durch ständige Fortbildungen kann man weiter aufsteigen. So muss man z.B. Oberbrandmeister sein, um Wehrführer in Gemeinden bis 1000 Einwohner zu werden.

Hier ist eine Übersicht aller Dienstgrade:

 

Mitglied in der Jugendabteilung bzw. Eintritt als Aktiver

Feuerwehrmannanwärter

 
 

Truppmann-Lehrgang

Feuerwehrmann

 
 

Truppführer-Lehrgang oder Ausbildung in einer Sonderfunktion

Oberfeuerwehrmann

 
 

Truppführer-Lehrgang und Ausbildung in einer Sonderfunktion

Hauptfeuerwehrmann

 
 

Gruppenführer-Ausbildung oder Ausbildung
in 2 Sonderfunktionen und 15 Jahre aktive Dienstzeit

Löschmeister

 
 

Gruppenführer nach entsprechender Ausbildung oder Kreisausbilder best. Fachbereiche

Oberlöschmeister

 
 

Gewählter Zug- oder Wehrführer noch ohne entspr. Ausbildung oder stellv. Zugführer oder Kreisausbilder

Hauptlöschmeister

 
   

Erster Hauptlöschmeister

 
 

Zugführer oder stellv. Wehrführer einer Gemeinde bis 1000 Einwohner nach absolvierter Ausbildung oder Kreisfachwart-Ausbildung. Auch möglich ist die Verleihung des Dienstgrades Brandmeister/Feuerwehrarzt für approbierte Ärzte nach absolviertem Truppmann-Lehrgang und Beförderung zum Feuerwehrmann.

Brandmeister

 
 

Zugführer oder Wehrführer einer Gemeinde bis 1000 Einwohner nach absolvierter Ausbildung oder Stellv. Wehrführer einer Gemeinde zw. 1001 und 5000 Einwohner

Oberbrandmeister

 
 

Wehrführer einer Gemeinde zw. 1001 und 5000 Einwohner

Hauptbrandmeister

 
 

Wehrführer ab 20000 Einwohner oder Stellv. Kreisbrandmeister

Erster Hauptbrandmeister

 
   

Amtsbrandmeister
stellv. Kreisbrandmeister

 
 

Kreiswehrführer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes

Kreisbrandmeister

 

Die Dienstgrade „Feuerwehrmannanwärter“ bis „Löschmeister“ sind Mannschaftsdienstgrade. Feuerwehrangehörige können innerhalb dieser Dienstgrade vom jeweiligen Wehrführer aufgrund absolvierter Lehrgänge auf Kreisebene und weiterer erfüllter Voraussetzungen befördert werden.

Darüber hinaus gehende Beförderungen werden vom Stadt-/Kreiswehrführer vorgenommen. Diese Dienstgrade sind an eine Funktion gebunden, z. B. Gruppenführer, Zugführer, Wehrführer, Gemeindewehrführer, Kreis-Ausbilder und Kreis-Fachwarte etc. entsprechend der an der Landesfeuerwehrschule absolvierten Lehrgänge. Weiterhin ist die Beförderung in den Führungsdienstgraden abhängig von der Stadt-/Gemeindegröße oder auch Gruppenstärke der jeweiligen Wehr. Nach dem Ende der Wahl- oder Dienstzeit hat derjenige den Dienstgrad Löschmeister.

Drucken E-Mail